Kräutervorrat für den Winter

Kräuter und Gewürze sind die Seele eines jeden Gerichts. Frisch entfalten sie ihr Aroma am Besten. Doch um auch für die kalten Jahreszeiten nicht auf die geschmackliche Vielfalt der Kräuter verzichten zu müssen, erklären wir Dir hier, wie Du frische Kräuter, Blüten und Wurzeln im Herbst am Besten haltbar machst.
Kräutervorrat für den Winter

Einlegen in Öl

Die einfachste und schonendste Variante, um Kräuter längere Zeit aufzubewahren ist das Einlegen in Öl. Dafür benötigst du lediglich ein neutrales Pflanzenöl, in welches zerkleinerte Kräuter oder ganze Stängel eingelegt werden. Nach etwa einem Monat hat das Öl den Geschmack angenommen und du kannst es mitsamt dem krautigen Inhalt zur Zubereitung von Speisen verwenden. Die Dosierung ist dabei allerdings etwas schwierig und Bedarf ein paar abenteuerliche Versuche.

Lufttrocknung

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Beim Lufttrocknen ist es ganz besonders wichtig, dass Deine Kräuter sauber und relativ trocken sind. Durch eine Schnur gebündelt hängst Du sie über Kopf auf oder legst sie in Trockenregalen aus. Blüten bleiben am Besten am Stängel, wobei es wichtig ist, eine Papiertüte unter zu hängen für den Fall dass sie abfallen. Alternativ lassen sie sich auf einem mit Backpapier belegtem Blech lufttrocknen – hier musst Du sie allerdings oft wenden. Bei Mohn, Dill oder anderen Samenpflanzen funktioniert dieser Vorgang gleichermaßen. Wichtig ist dabei eine luftige, trockene, dunkle, staub- und rauchfreie Umgebung. Die optimale Temperatur liegt zwischen 21 und 31 °C. Innerhalb von zwei Tagen sollten die Kräuter trocken sein, da ansonsten der Aroma- und Wirkstoffverlust stark erhöht ist. Nun kannst Du sie abfüllen, zum Beispiel in unsere Gewürzregale, (möglichst im Ganzen), und das ganze Jahr über genießen.

Trocknen im Ofen

kraeuter_ofen

Das Trocknen im Ofen ist die verlustreichste Behandlung von Kräutern, da sich durch die Hitzebehandlung viele Aromastoffe verflüchtigen. Dieses Verfahren ist nur dann anzuwenden, wenn ein hoher Feuchtigkeitsgehalt des Gewürzes vorliegt (z.B. Knoblauch). Kleingeschnitten legst Du sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und gibst sie für zwei bis drei Stunden bei 50-60°C in den Ofen. Für eine ausgewogene Hitzeverteilung solltest Du die Kräuter immer nach 30 Minuten wenden.

Gefriertrocknen

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Das Gefriertrocknen eignet sich praktisch für alle Kräuter. Sogar Schnittlauch oder Boretschblüten können so konserviert werden. Als Zweige oder klein gehackt kannst Du dein bevorzugtes Kraut direkt in Tüten einfrieren. Alternativ können kleingeschnittene Kräuter auch mit Wasser als Eiswürfel gefroren werden – so hast du die Mengen schon portioniert. Möchtest Du verschiedene gleichfarbige Kräuter gefriertrocknen, dann ist die Beschriftung wichtig, um beispielsweise die grünen Blätter später wieder unterscheiden zu können.

An Dein Kräuterbeet – fertig – los! Die Vorratssammlung für die kalten Wintertage kann beginnen!

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